Jazzwoche #8
Zurück zur Übersicht20.06.26 — 18:00 Uhr
Die gelbe Villa
Wilhelmshöhe 10
10965 Berlin Berlin
Jazz lebt von Begegnung, Zuhören und dem Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven – und damit auch von demokratischen Prinzipien. Doch wie lassen sich die Werte, die wir in der Musik erleben, in die Strukturen des Jazz übertragen?
Improvisation, gegenseitiges Zuhören, individuelle Freiheit, Mitbestimmung und Verantwortung für das Kollektiv gehören zu den Grundwerten des Jazz. In einer demokratischen Jazzkultur bedeutet das auch: unterschiedliche Stimmen sichtbar machen, Teilhabe ermöglichen und Entscheidungen transparent und gemeinschaftlich gestalten. Vermittlung spielt dabei eine zentrale Rolle: Hier werden Erfahrungen weitergegeben, Generationen miteinander verbunden und künstlerische Haltungen ausgehandelt. Doch finden sich diese Werte auch in den Strukturen wieder, in denen Jazz vermittelt, produziert und organisiert wird?
Eine Pädagogin, ein Musiker, eine künstlerische Leiterin und eine Musikwissenschaftlerin diskutieren über Vermittlung, generationsübergreifenden Wissenstransfer, demokratische Teilhabe, solidarische Arbeitsweisen und neue Organisationsformen für eine resiliente Jazzszene. Gemeinsam fragen wir: Welche Strukturen brauchen wir, damit unsere Werte nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Alltag der Szene gelebt werden können?
Eintritt frei
Mit: Mit Nadin Deventer (Künstlerische Leitung Jazzfest Berlin), Ulla Giesler (Programmleitung Vincentino e.V.), Bettina Bohle (Jazzinstitut Darmstadt) und Lennart Smidt (Musiker und im Vorstand Ider G Jazz Berlin)
Moderation: Linda Ann Davis
Während des gesamten Diskursprogramms bieten wir eine kostenlose Kinderbetreuung an. Für diese bitte bis zum 18.06.2026 anmelden unter jazzwoche@ig-jazz-berlin.de