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House of Jazz

House of Jazz Berlin

Im November 2016 hat die IG Jazz von Till Brönners Idee für ein House of Jazz in Berlin durch die Presseveröffentlichungen erfahren.

Daraufhin erstellten wir hier eine Materialsammlung mit Links zu allen relevanten Veröffentlichungen zum Thema, die ständig aktualisiert wird.
Ausserdem initiierten wir einen öffentlichen Diskurs. Wir organisierten mehrfach Diskussionsveranstaltungen, in denen wir auch über die politischen Sachverhalte aufklärten und richteten einen offenen Email-Verteiler ein, zu dem sich ca. 100 Personen aus Berlin und dem ganzen Bundesgebiet angemeldet haben.  Ausgehend von Fragen zur spontanen Haltung der Teilnehmer zu Till Brönners Initiative, zur Frage nach dem grundsätzlichen Bedarf einer zentralen Spielstätte (unabhängig von Brönners Vorschlag) und der möglichen Ausgestaltung einer solchen und über die Idee der Einrichtung eines nationalen Jazzorchesters entstand ein intensiver und reflektierter Austausch. Aus den gesammelten Positionen, Argumenten und Meinungen ergab sich ein differenziertes Bild, auf dem wir die  Positionen der IG Jazz Berlin gegenüber der Politik aufbauen konnten.

Parallel dazu befinden uns seither im Gespräch mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, den Bundesverbänden Union Deutscher Jazzmusiker und Bundeskonferenz Jazz, Kulturpolitikern in Land und Bund, dem Landesmusikrat, der Koalition der freien Szene, der Initiative Neue Musik, Berliner Veranstaltern und vielen anderen Akteuren der Jazzszene.

Ende Februar 2017 verfassten wir auf Anregung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa ein Eckpunktepapier zu einer zentralen Spielstätte in Berlin mit dem Titel  Haus für die Musik des 21. Jahrhunderts. Dieses Papier basiert auf den Ergebnissen, die der Mailverteiler brachte, auf  Gesprächen, die wir mit verschiedenen Akteuren der Berliner und bundesdeutschen Szene führten, auf unserer Einschätzung der Gesamtsituation in Bund und Land und gibt all diesen Ideen und Eindrücken eine Form. Dieses Papier steht auf einer breiten Basis und trägt der besonderen Rolle Berlins als internationales Zentrum für Jazz und improvisierte Musik Rechnung.

Zentrale Punkte  sind:

–   eine Spielstätte mit langfristig finanziertem, stilistisch weit gefassten   Spielbetrieb, der durch ein vielköpfiges Kuratorenteam gewährleistet ist
–   Ausschreibung der Intendanz und der künstlerischen Leitungspositionen
–   ein öffentlich zugängliches Produktionshaus mit einer relevanten Anzahl von Probe- und Arbeitsräumen
–   Residencyprogramme für nationale und internationale Musiker zur Förderung von Vernetzung und Austausch
–   Vermittlungsprogramme und kulturelle Bildung

Im Mai 2016 kam auf Initiative der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) erstmals ein Runder Tisch mit allen Akteuren (Till Brönner, iQult, UDJ, BK Jazz, Deutsche Jazzföderation, IG Jazz Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa) zusammen. Im folgenden entstand unter Federführung der BKM ein partizipativer Prozess, im Zuge dessen ein Konsenspapier entwickelt wurde, in dem die Akteure im Juni 2016 ein Rahmenkonzept für eine zentrale Spielstätte in Berlin formulierten. Das Papier basiert auf Diskussion aller Akteure und auf allen vorliegenden Konzepten (Machbarkeitsstudie House of Jazz – nach einer Idee von Till Brönner von iQult, einem Konzeptpapier der Bundesverbände UDJ und BK Jazz zu einem Nationalen Jazzensemble und dem Konzept der IG Jazz Berlin  Ein Haus für die Musik des 21. Jahrhunderts. Dieses Papier soll als Grundlage für weitere politische Prozesse dienen.

(Stand 29.6.2017)



Email-Verteiler

Um in den Email-Verteiler house-of-jazz@groupspaces.com aufgenommen zu werden, schreibt bitte eine Mail an post [at] ig-jazz-berlin.de mit dem Betreff ‚Email-Verteiler House of Jazz‘.

An diesen Verteiler gesandte Emails werden von allen empfangen.
Im Falle des Missbrauchs des Verteilers behalten wir uns vor, einzelne Nutzer zu sperren.

Wir erhoffen uns rege Teilnahme, um die Meinungen zum Thema in der Berliner Szene zu sondieren. Die gesammelten Argumente und Positionen aus diesem Diskurs werden die Grundlage unseres Standpunkts gegenüber der Politik in Bund und Land bilden.



Materialien zur Diskussionsgrundlage


Konzepte/Studien


Orte/Ensembles


Presse